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Batteriepflege im Winter


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andreas7z


C1-Fahrer/-in mit **
232 Beiträge

Batteriepflege im Winter, 23 Nov. 2018 09:53


Hallo ins Forum,

Gestern ist meine Bastel C1 nur noch schlecht angesprungen. Der Anlasser hat es mit letzter Kraft geschafft das Motörchen durchzudrehen. Die Kontrolleuchten sind beim Starten richtig dunkel geworden. Mit letzter Kraft hat die Batterie den Anlasser zum Drehen gebracht.

Die Batteriespannung bei laufendem Motor und Licht an, betrug bei Kälte 14,4 Volt. Lima ist also ok. Ausbau der Batterie, dest. Wasser nachgefüllt und dann 30 Stunden mit 14,2 Volt geladen. Die Batterie hat richtig geblubbert, damit die Zellensäure richtig durchmischt wird. Der Ladestrom ist dann zum Schluss auf 0,25 A gefallen. Mit dem Säureheber jede einzelne Zelle kontrolliert. Nach Randvollladung alles im grünen Bereich, Säuredichte um 1,26g/cm³.

Habe mich zwei Jahre lang nicht um die Batterie gekümmert. Immer nur kurze Strecken, vielleicht zweimal in der Woche gefahren. Da säuft so langsam jede Batterie ab. Die heutige entsulfatierungs Langzeitladung hat der Batterie gut getan. Bei guter Pflege muss die Yuasa  Batterie noch mehrere Jahre Dienst schieben.

Gruß Andreas


Baumiworld



Moderator
1072 Beiträge

Batteriepflege im Winter, 23 Nov. 2018 10:25



Habe mich zwei Jahre lang nicht um die Batterie gekümmert. Immer nur kurze Strecken, vielleicht zweimal in der Woche gefahren. Da säuft so langsam jede Batterie ab. 


Da hst du allerdings recht.
Eine gute Batterie ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch bessere 
Yuasa ist leider relativ unbekannt und auch nicht überall zu bekommen. Aber dies sind sehr gute Batterien.
Meine erste Yuasa hat 7 Jahre gehalten und dann war es von heute auf morgen aus mit dieser. Dann wieder eine Yuasa eingebaut und die ist jetzt 3 Jahre alt.
Fahre allerdings keine Kurzstrecke und im Winter wird die Batterie ausgebaut und ca. alle 6 Wochen über Nacht geladen.
Von den günstigen Batterien die bei Polo / Louis usw. angeboten werden habe ich schon mehrfach gehört dass diese nach nichtmal 2 Jahren aufgegeben haben.
Varta, Banner usw. ist auch nicht mehr das was es mal war. Da erhofft man sich bei einem "großen" Namen natürlich was gescheites, muss aber nicht immer so ein. 

andreas7z


C1-Fahrer/-in mit **
232 Beiträge

RE: Batteriepflege im Winter, 23 Nov. 2018 10:47


Hallo Guido,

ich hatte damals 2000 in meiner C1 als Neufahrzeug eine Yuasa Batterie eingebaut. Die hat lange gehalten. Deshalb habe ich jetzt wieder auf diese Marke zurückgegriffen. So wie es jetzt aussieht hat die Batterie die schleichende Tiefentladung klaglos weggesteckt. Wichtig ist jetzt nur die randvolle Ladung über viele Stunden. Damit kann man noch gerade rechtzeitig die schleichende Sulfatierung der Bleiplatten rückgängig machen.

In Deinem Shop wird keine Batterie angeboten. Ich habe meine Batterie dort gekauft:

https://www.zweiradteile.net/batterien/wartungsfreie-batterien/32119/wartungsfreie-batterie-yuasa-yb14l-a2-12v-14ah-din-51411

Die hat so um die 40 EUR gekostet. Habe die Batterie dort persönlich im Urlaub abgeholt. Ist ein Internetshop mitten auf dem platten Land in der Pampa.




Geändert von andreas7z am 23.Nov.2018 10:54
C1Egon



Moderator
580 Beiträge

RE: Batteriepflege im Winter, 23 Nov. 2018 11:24


Hallo

guter Typ mit der YUASA
Meine "Louis" Batterie (immer gut gepflegt) wird jetzt nach 4 Jahren auch fällig. Dann werde ich zu der YUASA greifen.
Wenn die tatsächlich so lange lebt, "dann hält sie mich vielleicht durch" 

 

/Egon 
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BMW C1



C1-Fahrer/-in mit ****
548 Beiträge

RE: Batteriepflege im Winter, 23 Nov. 2018 12:15




andreas7z:
 Wichtig ist jetzt nur die randvolle Ladung über viele Stunden. Damit kann man noch gerade rechtzeitig die schleichende Sulfatierung der Bleiplatten rückgängig machen.
Das wäre schön, wenn das so wäre. Ist es aber leider nicht. (Nachzulesen u.a. bei den Webseiten der Battery University)
1. Sulfatierung kann durch ganz vollmachen und langes Laden leider NICHT rückgängig gemacht werden.  Eine (begrenzt mögliche) De-Sulfatierung kann hauptsächlich durch große Ströme erreicht werden. Die hat aber eine eingermassen volle Batterie nur einmal beim unmittelbaren Einschalten.Daher gibt es spezielle Ladegeräte mit speziellen Ladeprogrammen zur De-Sulfatierung.Die takten dann den Ladestrom; d.h. die schalten den Ladstrom dann mehrmals pro Sekunde an und aus, so dass in diesem Takt immer hohe Ladeströme fließen. Der Haken dabei ist, dass eine gesunde (nicht sulfatierte) Batterie dabei auch übermässig altert und im schlimmsten Fall beschädigt werden kann.
Solche Desulfatierungsprogramme sollten daher wirklich nur dann angewendet werden, wenn die Batterie tatsächlich sulfatiert ist. Das kennt man daran, dass eine Batterie keine hohen (etwa >2,8 A bei unseren 14 Ah-Batterien) Ladeströme mehr zieht auch wenn sie schon relativ leer ist (z.B. Leerlaufspannung <12,0 V).
2. Die Batterie immer ganz voll zu laden ist tatsächlich die wirksamste Methode, einer Sulfatierung vorzubeugen.
WICHTIG! BATTERIEN NIEMALS DAUERHAFT (>48 Std.) AM LADEGERÄT ANGESCHLOSSEN LASSEN!
Auch wenn‘s ein CETEK ist. So werden nämlich die meisten Batterien unnötig gealtert und brandgefährlich (wörtlich!) ist‘s auch!
Und: Finger weg von sogenannten Batterie-Joggern. Die mögen bei Notstromversorgungen mit sog. zyklenfesten Batterien durchaus sinnvoll sein, bei Starterbatterien schaden sie nur!

Wichtig ist, dass bei abgeschaltetem Moped (bitte immer MIT Lenkradsperre!) keine hohen Kriechströme  oder gar Verbraucher (Alarmanlage) aktiv sind. Notfalls halt die Batterie abklemmen. Wegen des dann notwendigen Neuanlernens der Motorelektronik aber bitte nur nur bei längerer Stillegung.

Dann genügt es auch, das Mopped alle 1-2 Monate für jeweils 1-2 Nächte ans Ladegerät zu hängen.


C1-200


C1-Fahrer/-in
2 Beiträge

RE: Batteriepflege im Winter, 23 Nov. 2018 12:54


Yuasa ist einer der größten und ältesten Batteriehersteller der Welt. Die haben die Japaner schon vor Jahrzehnten in ihren Motorrädern verbaut.

Da gibts aber auch unterschiedliche Ausführungen und Qualitäten. Meine letzte Yuasa vom Fachhändlerhat in der C1 gerade mal 2 Jahre und eine Tiefentladung gehalten (versehentlich Standlicht über Nacht). Das war dann wohl einfach Pech oder eine Montagsbatterie?
Bei Internetbestellung wäre ich ganz vorsichtig. Das kann dann wirklich alles sein: 2. Wahl, Fälschung, unsichtbarer Transportschaden, was auch immer.
So wie die Zustelldienste mit den Paketen umgehen, da wäre mir nicht wohl bei einer Säurebatterie.


Baumiworld



Moderator
1072 Beiträge

RE: Batteriepflege im Winter, 23 Nov. 2018 13:32


Batterien im Versandhandel ist ein schwieriges Thema. Wie schon erwähnt Tranportschäden, 2. Wahl usw.
Bei dem verlinkten Angebot  stört es mich das keine Batteriesäure dabei ist. Der Preis mit rund 40,- Euro ist ok aber eben mit 
Hinweis: Die Batteriesäure ist bei dieser Batterie nicht im Lieferumfang enthalten. Bitte achten Sie zudem darauf, bei der ersten Befüllung Batteriesäure zu verwenden und kein destiliertes Wasser. Die Batterie hat ein Särevolumen von ca. 0,9l.
Batteriesäure kauft man auch nicht im Laden um die Ecke also muss ich wieder los und Batteriesäure besorgen  0,9L ist eine Sondergöße (Batteriepack) und gibt es nicht überall sondern meist nur 1L und größer. So habe ich hinterher noch was übrig was entsorgt werden muss.

Wir haben viele Jahre die Yuasa mit 0,9L Batteriesäure verkauft. Nachdem wir Anfang 2018 zu DHL gewechselt sind dürfen wir keine Batteriesäure mehr versenden, auch nicht mit zusätzlichen Vereinbarungen gegen Aufpreis.
Batteriesäure ist Gefahrgut und nicht jedes Tranportunternehmen erlaubt dies. Bei UPS hatten wir einen Zusatzvertrag und konnten Gefahrgut versenden.
Natürlich kann man es versenden, wo kein Kläger da kein Richter, aber wenn was passiert und unterwegs etwas ausläuft  

Yuasa Batterie könnten wir natürlich verkaufen aber eben nur ohne Batteriesäure und da störe ich mich dran.
Wir finden: Es ist besser, nicht zu verkaufen, als etwas unvollständiges zu verkaufen" 




Geändert von Baumiworld am 23.Nov.2018 13:37
C1Oldy


C1-Fahrer/-in
9 Beiträge

RE: Batteriepflege im Winter, 23 Nov. 2018 15:46


Hallo Zusammen

Ich würde mal sagen dass selbst zu befüllende Starterbatterien sprichwörtlich ein "Auslaufmodell" sind. Auch auf dem Zweiradsektor sind die versiegelten und gefüllt und geladenen gewaltig auf dem Vormarsch.

Beste Erfahrungen habe ich bei meinen zwei Variator-Töffsen (C1 200 und Kymco Xciting 500i) mit IntAct-Batterien gemacht. Einfach mal danach googeln. Die haben bis jetzt drei Winter (von November bis März abgeklemmt) hinter sich und wurden in dem Zeitraum zweimal ans Cetek gehängt. Aber auch so eine Batterie  kann nur durch die Borduhr lahmen, wenn, wie bei mir geschehen, das Zwutschgerl (so heißt meine C1) mal eben 6 Wochen steht.

Noch ganz nebenbei angemerkt:: Diese IntAct Batterien haben sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis.


andreas7z


C1-Fahrer/-in mit **
232 Beiträge

RE: Batteriepflege im Winter, 23 Nov. 2018 16:18


Bis jetzt habe ich für Starterbatterien die besten Erfahrungen mit den uralten Blei-Säure Systemen gemacht. Die haben einen sehr hohen Spitzenstrom für das Starten und sind eine kostengünstige Lösung.

Zuerst habe ich den Säurestand von min. auf max. in allen Zellen mit dest. Wasser gebracht. Meine Batterie hat zu Anfang der Ladung sehr zögerlich Ladestrom aufgenommen. Die Spannung war schnell bei 14,2 Volt und der Ladestrom betrug dann nur noch 1 A obwohl die Batterie entladen war. Der Ladestrom ging dann langsam zurück und die Batterie hat erheblich gegast. Über 24 Stunden hinweg habe ich gemittelt 0,5 A LAdestrom in die Batterie geladen.

Durch einer Messung der Säuredichte kann ich eine dauerhafte Sulfatierung der Bleiplatten ausschließen. Es wurde in allen Zellen die maximal Säuredichte von knapp ca. 1,28g/cm³ erreicht. Das heißt sämtliche Sulfationen sind in der Schwefelsäure, deren Dichte entsprechend hoch ist. Die aktive Masse der Bleiplatten sind durch die Ladung komplett reduziert worden auf einmal Blei und Bleioxid. Bei einer irreversieblen Sulfatierung der Bleiplatten wäre die Säuredicht entsprechend geringer gewesen. Der Vorteil der bleisäure Batterien ist die Möglichkeit der Messung der Säuredichte jeder einzelnen Zelle. Damit kann man einfach den chemischen Zustand und die Ladung jeder einzelnen Zelle exakt beurteilen. Das ist bewährte Uralttechnik.

Der Liter Batteriesäure mit einer Dichte von 1,28g/cm³, Schwefelsäure mit 38% kostet zwischen 2-3 EUR. Die habe ich gleich mitgekauft. Damit kann ich die Batterie exakt dann zum Leben erwecken, durch Einfüllen der Säure, wenn ich Sie brauche. Bei einer ungefüllten Batterie sollte aber keine Umgebungsluft an die trockenen Platten gelangen. Deshalb sollten alle Öffnungen der Batterie bei der trockenen Lagerung verschlossen sein. Der frei Zutritt von Luftsauerstoff an die Bleiplatten muss verhindert werden.


C1Oldy


C1-Fahrer/-in
9 Beiträge

RE: Batteriepflege im Winter, 24 Nov. 2018 09:40


Den Aufwand kann man treiben, Respekt dafür. Ich, für meinen Teil verlass mich da auf mein Cetek(5A Variante), das hat schon eine tiefstentladene Autobatterie meines Schwiegervaters wieder zum Leben erweckt.Da hat es das Desulfatisierungsprogramm zum ersten Mal gebraucht. Wie lange die Batterie dann tatsächlich noch gemacht hat ist unbekannt. Ein Jahr später wurde das Fzg pverkauft


andreas7z


C1-Fahrer/-in mit **
232 Beiträge

RE: Batteriepflege im Winter, 24 Nov. 2018 13:53


Habe heute die geladenen Batterie eingebaut und die C1 hat immer noch schlecht gestartet. Der Anlasser konnte nur mit größer Mühe den Motor mit ach und krach durchdrehen. Dabei ist das Licht sehr dunkel geworden. Dann Versuch mit Starthilfe die Batterie zu unterstützen. Dafür habe ich einen 11 Volt 11 Ah Lipo Akku aus alten Zellen eines Pedelecs zusammengebaut. 4 Stück 18650 Zellen parallel und dann 3 Zellenblöcke in Reihe. Mittlerweile dreht der Anlasser überhaupt nicht mehr. Spannung direkt am Anlasser aber 12 Volt. Jetzt mit dem Lipoakku direkt an den Anlasser 12 Volt angelegt, Plus direkt an Anlasserklemme und Masse direkt an die Befestigungsschraube. Es klackt nur, aber der Anlasser dreht nicht.

Damit ist der Anlasser nach 62.000km im Eimer. Der Anlasser muss beim Starten einen hohen Strom gezogen haben, aber dann nur mit Mühe den Motor durchgedreht haben. Mir ist aufgefallen dass der Anlasser immer schlechter beim Starten durchgezogen hat, dafür aber jede Menge Strom aus der Batterie gezogen hat. Dadurch sind die Kontrolleuchten beim Starten dunkel geworden. Normalerweise hat man bei einem solchen Fehlerbild die Batterie in Verdacht.

Es macht jetzt keinen Sinn zu versuchen den alten maroden Anlasser mit neuen Kohlen zu reparieren. In Guidos C1 Shop gibt es für 50 EUR einen neuen, der hoffentlich kurzfristig lieferbar ist. Wollte immer schon mal eine Überlastschutz bei Guido bestellen.

Gruß Andreas


aware


C1-Fahrer/-in mit **
235 Beiträge

RE: Batteriepflege im Winter, 25 Nov. 2018 07:48


Ich habe vor langer Zeit beschlossen, eine größere Batterie von 30 Ah einzusetzen, die in das Batteriefach passt. Der Generator lädt sich seit vielen Jahren gut auf, und vor allem kann der Anlasser gut funktionieren, damit er nicht abgenutzt wird. Das gleiche passiert meiner Meinung nach mit der Klemmkupplung. Ich verstehe, dass fast alle Probleme auftreten, da der ursprüngliche Akku nicht stark genug ist.

Ich hatte eine meiner Vorspeisen mit Hilfe eines Freundes renoviert. Ich glaube, ich habe Coils von Variobob gekauft und das haben wir gesäubert und die Coils getrimmt. Es war besser als neu (fast!).

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I decided long time ago to put a bigger battery of 30Ah that fits in the battery compartment. Many years now, the alternator charges it well and most importantly the starter has good power to work so it doesn‘t get worn. The same I think happens with the sprag clutch. It is my understanding that almost all problems happen becuase the original battery is not strong enough. 

I had one of my starters being refurbished with the aid of a friend. I think I bought coils from variobob and the we cleaned it and trimmed the coils. It was better than new (almost!). 


andreas7z


C1-Fahrer/-in mit **
232 Beiträge

RE: Batteriepflege im Winter, 25 Nov. 2018 08:34


Leider gibt es Probleme mit der Lieferbarkeit des Anlassers. Hoffentlich klappt das noch dieses Jahr. Guido meinte man müsse auch Anfang nächsten Jahres damit rechnen. Muss aber Anfang Dezember zum TÜV, was natürlich so nicht möglich ist.

Jetzt muss ich doch auf meinen alten Bastelanlasser zurückgreifen. Gestern auf der Werkbank an mein Netzteil angeschlossen und der Anlasser dreht. Stromaufnahme im Leerlauf knappe 20 A bei 10 Volt Betribespannung. Der Einbau ist relativ einfach. Dabei hebe ich die Antriebschwinge mit dem Wagenheber etwas an, dann hat man mehr Platz zum Schrauben. Eventuell müssen zum Absenken der Antriebschwinge die hinteren Stoßdämpfer unten abgeschraubt werden. Wenn ich den defekten Anlasser zerlegt habe, werde ich das Schadensbild dann hier posten.

Nachtrag:

Anlasser ausgebaut und einen anderen gebrauchten Bastelanlasser eingebaut. Beim Bastelanlasser musste ich vor Jahren die Permanentmagnete am Gehäuse festkleben. Hoffentlich hält der Kleber jetzt bis Guido den neuen Anlasser liefern kann. Zum Ausbau habe ich die Stoßdämpfer unten gelöst und mit dem Wagenheber das Moped vor dem Auspuffrohr unten angehoben. DIe Antriebsschwinge bleibt dann auf dem Boden und nur der Rahmen wird angehoben. Dadurch hat man mehr Platz um zu schrauben. Achtung die Bremsleitung am hinteren Bremssattel nicht zu stark spannen.

Der defekte Anlasser wurde dann zerlegt. Ergebnis Totalschaden, die Kohlen sind total runter. Der Abrieb hat alles versifft und zusätzlich sind die Segmente des Kommutators stark eingelaufen. Da hat das Metall der Kohlebürsten starke Riefen hinterlassen. Dadurch war die Ausbildung des Drehfeldes gestört und der Anlasser hat viel Strom gezogen, aber kaum Drehmoment zum Durchdrehen des Motors geliefert. Deshalb sind die Kontrolleuchten beim Starten dunkel geworden. Da hat man dann zuerst die Batterie in Verdacht. Diese Startverhalten, der Anlasser hat mit letzter Kraft den Motor durchgedreht, hatte ich schon über Monate. Der Ausfall hat sich somit angekündigt.

Falls ich unterwegs liegen geblieben wäre, bin ich Premium Mitglied im ADAC. Für solche Fälle habe ich extra die Bergeversicherung abgeschlossen. Bereits im Winter musste ich wegen Motorschaden nach Hause abgeschleppt werden. Die C1 mit 62.000km ist halt schon alt und zickig.




Geändert von andreas7z am 25.Nov.2018 10:48


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