Ja, interessant. Die Gurtwickler scheinen da in den "Ohrwascheln" versteckt zu sein. Die angepriesene "Modularität" scheint aber nur bezüglich des OEM Konzeptes ("Fahrzeugfamilie") zu bestehen. Dach an oder ab bzw. Nachrüsten scheint da nicht zu gehen. Die Rohre der Sicherheitszelle sind sicherlich bei Implementierung der "Dachvariante" nicht nur gesteckt bzw. geschraubt. Ansonsten sieht das ja ganz gut (und irgendwie sehr bekannt) aus; vor allem auch das Antriebs- und Akkukonzept mit den wechselbaren Akkus. Wichtig im Alltag wäre halt eine ähnliche Höchstgeschwindigkeit wie beim Benzin-Original nötig (100km/h +/-), damit man beim Einfädeln auf eine Stadtautobahn sein Leben nicht riskieren muss. Und damit man auf der Landstrasse/schmalen Autobahnen keine Angst haben muss, von den meist deutlich über die erlaubten 87 km/h (mit allen Toleranzen) fahrenden Ostblock-LKWs "gejagt" zu werden. Die Reichweite sollte auch bei höherem Anteil >= 80km/h MINDESTENS 100km + Reserve betragen. d.h. eine Kapazität von rund 12-15 kWh (2 Akkus mit je 6 kWh?) mit Steckplatz für einen Dritten wäre angesagt. Laut Statista liegen die HEK-Preise für LI-Ion Akkus derzeit bei rund 100 Euro/kWh; d.h ein Batteriesatz mit 15 kWh würde im EK/VK mit rund 1500 bzw 3500 Euronen auf den Endpreis "durchschlagen", was meines Erachtens vertretbar wäre. Damit wäre "so ein Vehikel" bei Massenfertigung (>20.000 Stück/Jahr) wohl für anfangs (ohne Förderung) 10.000 bis 12.000 Euro Endpreis denkbar, später auch 2000 bis 3000 Euro günstiger. Dafür gibts aber schon voll"wertige" elektrische "Micro(lino)cars" zu kaufen. Und die werden gefördert und haben "noch mehr Dach, Kofferraum und Schutz allgemein"; z.T. sogar mit "Mitfahrgelegenheit" für eine 2. Person. Da machts dann auch nichts, wenn bei 80km/h Schluss ist. Machbar wäre "DAS" also. Nur ob ein Produzent nach dem kläglichen Scheitern unserer C1en im Markt DAS Risiko ohne wesentliche BMF- oder EU-Förderung eingehen würde, wage ich mal sehr zu bezweifeln... Was meint Ihr? |